8. Tag – Slàn leat!

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Heute schauen wir aufs Datum ganz betroffen.
Der Koffer zum Packen steht schon offen.
Den Abschied von Irland bedauern wir sehr.
Ein andermal kommen wir wieder her
– Das kann man nur hoffen   (Ulrike Maciejewski)

Die irische Sonne begrüßte uns am Morgen und blieb uns treu in den letzten Stunden bis zum Abflug. In diesen zeigte uns Bianka noch ein wenig von Dublin:

Wir schlendern die O’Connell Street entlang, und sehen das Gebäude der Hauptpost, Ausgangspunkt des Osteraufstands vor 101 Jahren, der mit brutaler Gewalt niedergeschlagen wurde – man sieht noch die Einschüsse an der Fassade. Unübersehbar ist natürlich „The Spire“, eine etwa 122 Meter hohe Edelstahlnadel mitten in der O’Connell Street, seit 2003 das Wahrzeichen von Dublin. Eigentlich sollte sie – wie uns Bianka erzählte – zur Jahrtausendwende fertiggestellt sein, aber in Irland dauert es immer etwas länger (nicht nur in Irland ;-)). Vorbei geht es an der O’Connell Statue über die O’Connell Brigde, die so breit wie lang ist. Nun sind wir auf der anderen Seite des Liffey und unser Ziel ist die Fußgängerzone, wo noch die letzten Souvenirs – auch flüssig! – erstanden werden.

Um 13.00 trafen wir uns schließlich alle wieder am Hotel, die letzten Koffer wurden im Bus verladen uns los ging es Richtung Flughafen. Bianka betreute uns dort noch bis zum Sicherheitscheck. Aber dann hieß es Abschiednehmen von der Fremden, die zur Freundin wurde. Danke Bianka, für alles! Du hast uns so viel über Irland erzählt und es uns lieben gelernt. Und wir sehen uns hoffentlich wieder in Waldbronn!

Der Flug startete mit 35 Minuten Verspätung, verlief – abgesehen von einigen Turbulenzen – reibungslos und die Landung war fast „butterweich“. Ein heftiger Regenschauer begrüßte uns Heimkehrer beim Verlassen des Flughafens Frankfurt, sodass wir uns sogleich „heimisch“ fühlten.

Auf der Fahrt von Frankfurt nach Waldbronn galt es Dank zu sagen:

  • Dank an die ganze Gruppe für das harmonische Miteinander auf der gesamten Reise.
  • Dank an Pfarrer Ret, der uns auf der Reise begleitet, uns jeden Morgen Gottes Segen spendete, mit uns betete und immer für Gespräche zur Verfügung stand.
  • Und ganz besonderen Dank an Brigitte, die die Reise in vielen Stunden Arbeit vorbereitet und organisiert hat, jeden Abend mit Bianka den nächsten Tag durchgegangen ist, damit auch alles so läuft wie gewünscht.

Müde, aber beseelt von den vielen schönen Erlebnissen gingen wir am Friedhof Reichenbach nach herzlichem Abschiednehmen auseinander und wir freuen uns auf das Wiedersehen am Nachtreffen im Oktober!

Text und Fotos: Mirjam Bartberger

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